Bericht aus dem Kantonsrat zum Internationalen Frauentag 8. März 2004
Im Kantonsrat wurde am 8. März 2004 Geschichte geschrieben in roter Farbe. Die linke Ratsseite kleidete sich ausnahmslos in Rot. Die Intensität gab ein Bild von Einheit und Individualität der Männer und Frauen.
Auch die Tribüne war mit Frauen und solidarischen Männern besetzt, die ebenfalls dem Internationalen Frauentag mit ihrer Anwesenheit das Zeichen setzten, dass der 23 Jahre alte Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung endlich verfassungsmässig umgesetzt werden muss. Vor der Pause, um 9.45 Uhr verlasen am Stehpult, dies befindet sich in der Mitte des Ratssaals, aus sechs Fraktionen ( SP, Grüne, EVP, CVP, FDP und SVP) Frauen die Fraktionserklärungen ihrer eigenen Parteien. Die Inhalte der jeweiligen Fraktionserklärungen gab ein Bild, dass einerseits die politischen Schwerpunkte und anderseits die Bereitschaft der Parteien, sich für die Rechte der Frauen in der Politik einzusetzen.
Zum Schluss der Sitzung, um 12.15 Uhr wurde das Postulat (Behindertengerechtes Zürcher Ratshaus) unter Namensaufruf mit 108: 62 an den Regierungsrat überwiesen. Dies war auch für die SP ein grosser Erfolg, es geht auch da um das Recht. Das Recht von Behinderten Menschen.
Der Internationale Frauentag setzte dieses Jahr ein Zeichen für die Gleichstellung der Geschlechter in Gesellschaft, Politik und dass Frauen aller Generationen gemeinsam für ihre Rechte einstehen.
Cécile Krebs
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