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Sozial- und wirtschaftsverträgliche Strompreise in Winterthur
Interpellation 27.10.2008Die grossen Stromgesellschaften haben, angetrieben durch die nationale Netzgesellschaft swissgrid, massive Strompreiserhöhungen angekündigt. Teilweise ist bis zu einer Verdoppelung der Tarife die Rede. Damit bestätigt die Strommarktliberalisierung die schlimmsten Befürchtungen.
Die Stadtwerke Winterthur produzieren zwar nur in kleinem Umfang selber Strom. Dennoch können Abnehmerin mit einem beachtlichen Volumen am Anbietermarkt teilnehmen. Strategisches Ziel der Stadtwerke ist, die Kundinnen mit sowohl sauberer als auch günstiger Energie zu versorgen, bzw. die Kund/innen, das heisst die Konsument/innen und die Wirtschaft vor den drohenden überzogenen Renditeansprüchen der Anbieter oder Netzbetreiber zu schützen. Angesichts der massiven Erhöhung drohen ökologische Tarifsysteme ins Hintertreffen zu geraten. Es stellen sich daher folgende Fragen:
- Welche Strompreisentwicklung als Folge der Strommarktliberalisierung erwartet der Stadtrat?
- Mit welchen sozialen und wirtschaftlichen Folgen für die Bevölkerung bzw. mit welchen wirtschaftlichen Folgen für Gewerbe, Industrieb und Dienstleistungen sowie für die Stadt Winterthur ist zu rechnen?
- Was tun die Stadtwerke und der Stadtrat, um die Winterthurer Bevölkerung und Wirtschaft vor übermässigen Strompreiserhöhungen zu schützen und gleichzeitig ökologische Tarifsysteme weiterhin zu fördern?
- Was tun die Stadtwerke und der Stadtrat zur Förderung einer transparenten Abrechnung
David Hauser |
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