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6 wichtige Argumente für den Berufsbildungsfonds

  • Der Berufsbildungsfonds ist ein Mittel zur Stärkung des bewährten Systems der dualen Berufsbildung. Dieses System ist ein wichtiger Eckpfeiler der Leistungsfähigkeit der schweizerischen Wirtschaft.
  • Betriebe, die keine Lernende ausbilden und keine Beiträge zu Gunsten eines Branchenfonds entrichten, bezahlen (höchstens) 1 Promille ihrer Lohnsumme in den Berufsbildungsfonds. Dies ist einerseits ein solidarischer Akt mit denjenigen, welche Lehrstellen anbieten, andererseits aber auch Förderung des eigenen Nachwuchses: jeder Betrieb braucht ausgebildete Mitarbeitende.
  • Der Berufsbildungsfonds ist eine Ergänzung zu den bisherigen Branchenfonds. Er stellt keine Konkurrenz zu diesen dar. Alle bereits vorhandenen Branchenfonds bleiben bestehen. Der Berufsbildungsfonds will dort Lücken schliessen, wo die Wirtschaft nicht bereits Branchenfonds eingeführt hat (z.B. dann, wenn es sich um eine neue oder kleine Branche handelt, die sich (noch) nicht organisieren konnte).
  • Der Berufsbildungsfonds selbst schafft keine Lehrstellen. Er stellt aber ein Mittel zur Lehrstellenförderung dar. Das Ziel ist, Anreize hierzu zu schaffen.
  • Durch den Berufsbildungsfonds wird dem Staat keine neue Aufgabe zugewiesen. Die Lehrstellenförderung ist bereits ein staatliches Ziel, festgehalten u.a. im neuen Einführungsgesetz über die Berufsbildung. Der Berufsbildungsfonds stellt jedoch ein ergänzendes Instrument dar, mit dem unterstützend gehandelt werden kann, wenn der Berufsnachwuchs gefährdet ist bzw. zu wenig Ausbildungsplätze vorhanden sind.
  • Die Fondsmittel werden durch eine spezielle Berufsbildungskommission verteilt, welche mehrheitlich durch Personen aus der Wirtschaft gebildet wird.
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