Winterthur braucht eine neue Mehrheit im Stadtrat

SP Winterthur

Die SP Winterthur hat beschlossen, mit verbündeten Parteien eine zusätzliche Stadtratskandidatur anzustreben. Das Ziel: eine Mehrheit der fortschrittlichen, sozialen und ökologischen Kräfte im Stadtrat. Im Weiteren wird die SP bei den Schulbehördenwahlen in den Schulkreisen Oberwinterthur und Stadt-Töss mit Präsidiumskandidaturen antreten.

Die SP Winterthur hat in den vergangenen Wochen intensive Gespräche sowohl parteiintern als auch mit verbündeten Parteien geführt. Ziel ist es, eine breit abgestützte Kandidatur der fortschrittlichen, ökologischen und sozialen Kräfte präsentieren zu können. Da noch mehrere Optionen offen sind, hat die Mitgliederversammlung der SP beschlossen, der laufenden Diskussion nicht vorzugreifen. Sie hat dem Parteipräsidium den Auftrag erteilt, die Gespräche weiter zu vertiefen. Die SP wird erst nach den Sommerferien beschliessen, wer neben den Bisherigen zusätzlich in den Stadtratswahlkampf steigen wird.


Für die SP ist klar: Winterthur soll ein Ort der Innovation sein. Es braucht einen Stadtrat mit klarem Gestaltungswillen, beispielsweise für eine zukunftsweisende Mobilität, für eine Stadtentwicklung welche den Bewohnerinnen und Bewohnern bezahlbaren Wohnraum, soziale Sicherheit und gute Arbeitsplätze bietet sowie einen Stadtrat der das Engagement der Menschen willkommen heisst und dementsprechend auch unterstützt. Die laufende Legislatur unter bürgerlicher Stadtratsmehrheit hingegen hat Sparen zur Identität erkoren und ist geprägt von Stillstand, Abbauprojekten und Klientelwirtschaft. Die SP ist sich der Tragweite dieser Wahlen bewusst und wird alles daran setzen, gemeinsam mit Verbündeten eine vorwärts gerichtete Alternative zu bieten.


Im Weiteren hat die Mitgliederversammlung beschlossen, dass die SP als Bildungspartei Verantwortung für eine starke Volksschule übernimmt. Sie wird bei den Schulbehördenwahlen in den Schulkreisen Oberwinterthur und Stadt-Töss mit Präsidiumskandidaturen antreten. Die ausgezeichnete Arbeit von KSP-Präsident Toni Patscheider (SP) in Oberwinterthur soll weitergeführt werden und die anstehenden Probleme im Schulkreis Stadt-Töss müssen mit einer klaren Führung angegangen werden. Das Vertrauen zwischen allen Beteiligten muss wieder aufgebaut werden. Im Zentrum steht das Wohlergehen und Lernen unserer Kinder. Die Unklarheiten der komplizierten Führungsstrukturen im Volksschulbereich sollen mit einer breit angelegten Behördenreorganisation angegangen werden. Die SP begrüsst parteiinterne Kandidaturen und wird zu einem späteren Zeitpunkt ihre Kandidatinnen und Kandidaten nominieren.

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