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SP-Programm: Gleichstellung

Ausgangslage
Die SP Winterthur steht ein für eine echte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern.
Dazu braucht es auch heute noch eine spezifische Frauenpolitik. 1971 erhielten die Frauen das Stimm- und Wahlrecht auf eidgenössischer Ebene. 1981 wurde das Prinzip der gleichen Rechte von Mann und Frau in der Bundesverfassung verankert. 1988 trat das neue Eherecht in Kraft, das die rechtliche Vormachtstellung des Mannes in der Familie beseitigte. Mit Ruth Dreifuss und Ruth Metzler sind immerhin zwei Frauen Mitglied der Landesregierung. Auch in den kommunalen, kantonalen und nationalen Regierungen und Parlamenten sind inzwischen mehr als nur ein paar Alibifrauen vertreten. Und sogar Winterthur hat nun wieder eine Stadträtin!
Ziele
Wir wollen, dass wieder Schwung in Sachen tatsächlicher Gleichstellung ensteht, und nehmen Rückschläge, wie z. B. den abnehmenden Frauenanteil in der Politik nicht einfach hin.
Forderungen wie gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit sind zwar schon über 100 Jahre alt, aber immer noch aktuell: Frauen verdienen auch heute noch durchschnittlich rund 20 Prozent weniger als Männer in vergleichbaren Positionen.
Das Versprechen eines wirksamen Mutterschutzes steht seit 1948 in der Verfassung, umgesetzt ist es indessen bis heute nicht. Gewalt gegen Frauen hat in den letzten Jahren leider nicht nachgelassen, auch wenn heute Täter vermehrt zur Verantwortung gezogen werden.
Massnahmen
- In Winterthur Zeichen setzen
Auch wenn viele Gleichstellungsanliegen nicht vom Winterthurer Stadt- oder Gemeinderat (allein) gelöst werden können, so braucht es doch auch auf dieser Ebene eine Kraft, die sich immer wieder entschieden für diese Anliegen einsetzt.
Aktuelles Beispiel dafür ist die Forderung nach Tagesschulen in allen Stadtteilen und der Ausbau von weiteren ausserfamiliären Betreuungsangeboten für Kinder, so dass alle Frauen, die das wollen oder auch müssen, Erwerbsarbeit und Betreuungspflichten kombinieren können.
Ebenfalls wichtig ist die stadträtliche Vorlage für eine strukturelle Besoldungsrevision, die endlich zu einer finanziellen Besserstellung von sogenannt typisch weiblichen Berufen im Sozial- und Gesundheitsbereich führen soll.
Die SP Winterthur setzt sich dafür ein, dass Frauen und Männer in allen Lebensbereichen tatsächlich die gleichen Chancen und Rechte haben!
SP Programmm
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