Ländliche Qualitäten fördern

Einwendungen RWU: SP Turbenthal und SP Zell

Die SP Turbenthal und SP Zell haben gemeinsam Einwendungen zum regionalen Richtplan Winterthur und Umgebung (RWU) beim Amt für Städtebau eingereicht.

Die zentralen Punkte der Stellungnahme sind:

  • Die SP Turbenthal und SP Zell begrüssen eine Gesamtstrategie für die Region Winterthur und Umgebung. Allerding muss sich der RWU Richtplan stärker an der prioritären Absicht der kantonalen Richtplanung ausrichten. Sie will, dass sich die Qualitäten von städtischem und ländlichem Raum ergänzen.

  • Arbeitsplatzgebiete sollen nicht auf Kosten von Natur und Siedlungsgebieten ausgedehnt werden. Die Stärkung des Werkplatzes soll über eine Diversifikation der Branchen und den Ausbau der Infrastruktur stattfinden. Existierende Arbeitsplatzgebiete sollen ausgelastet oder umstrukturiert werden. In den gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen Gebieten können Arbeitsplatzgebiete massvoll erweitert werden.

  • Verdichtung der Siedlungsgebiete ist auch auf dem Land ein Thema und wird von der SP Turbethal und SP Zell unterstützt. Allerdings soll in den Gemeinden bei einer Neu-oder Umzonung der Mehrwert ausgeglichen werden, um Investitionen in die Infrastruktur refinanzieren zu können.

  • Landschafträume sind insgesamt zu erhalten und aufzuwerten. Der RWU Richtplan muss Massnahmen zum Schutz von Pflanzen und Tieren formulieren. Gewässer sind besonders wertvolle Lebensräume. Eine naturnahe Gestaltung der Tössufer, die Bedürfnisse von Naturschutz und Erholung abstimmt, macht das Tösstal attraktiv. Die Revitalisierung der Töss im mittleren Tösstal ist in die Richtplanung aufzunehmen.

  • Die öffentliche Hand strebt aktiv mehr Bodenbesitz an. Land im Besitz der öffentlichen Hand wird nicht verkauft und entweder selber ökologisch und kostenbewusst bebaut oder im Baurecht an gemeinnützige WohnbauträgerInnen abgegeben. Zudem sind Strategien zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus zu formulieren.
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