Noch weniger? Nein zur Aufhebung der Gemeindezuschüsse

Komitee «Gemeindezuschüsse aufheben NEIN»

Winterthur muss an allen Ecken und Enden sparen. Mit der Aufhebung der Gemeindezuschüsse soll der Notgroschen der AHV- und IV-Rentner/innen gestrichen werden. Das überparteiliche Komitee «Gemeindezuschüsse aufheben NEIN» das von SP, Grünen, EVP, AL und dem Gewerkschaftsbund getragen wird und Unterstützung von diversen Organisationen bekommt, kämpft gegen die Aufhebung der Zuschüsse und damit für ein bisschen Herz in der Sparwut.

SP, Grüne, EVP, AL und die Gewerkschaften haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die Aufhebung der Gemeindezuschüsse für AHV- und IV-Rentner/innen mit minimalsten Renten zu kämpfen. Unterstützt werden die Parteien von der Behindertenkonferenz Zürich (BKZ) und diversen weiteren Organisationen. Das überparteiliche Komitee «Gemeindezuschüsse aufheben NEIN» wehrt sich gegen die geplante Streichung des Notgroschens für AHV- und IV-Rentner/innen, über die am 12. April, am Tag der Kantons- und Regierungsratswahlen, abgestimmt wird.

Mit der Aufhebung der Gemeindezuschüsse werden AHV- und IV-Rentner/innen mit kleinstem Budget noch mehr vom sozialen Leben ausgeschlossen. Es bleibt oft nicht mehr genügend Geld, das selbständige Wohnen zu bezahlen - geschweige denn sich einen Kaffee oder ein Geschenk für den Enkel zu leisten. Mit der Streichung der Busabovergünstigung wird auch die Mobilität, oftmals das letzte Stück Freiheit, stark eingeschränkt. Es droht die Vereinsamung und der Weg in die Unselbständigkeit.

„Das Sparpotential der Stadt bei der Aufhebung der Zuschüsse ist sehr gering. Wenn Rentner/innen ihr eigenständiges Leben aufgeben müssen und stattdessen in einem Heim enden, kommt das Winterthur im Gegenteil viel teurer zu stehen“, argumentiert Barbara Günthard Fitze, Gemeinderatspräsidentin. Für Beatrice Helbling steht auch die psychische Gesundheit der Bezüger/innen auf dem Spiel: „Die Teilnahme an der Gesellschaft, am sozialen Leben steigert die psychische Stabilität. Eine Streichung der Gemeindezuschüsse kann dazu führen, dass es mehr Klinikaufenthalte gibt.“

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