Unser Land steht nicht zum Verkauf!

SP Winterthur

An der Mitgliederversammlung vom 30.01.2018 kritisierte die SP Winterthur den geplanten Landverkauf an die Immobilienfirma Stella Vitalis aufs Schärfste. Zudem warnt sie vor den Folgen für Winterthur bei einer Annahme der No-Billag-Initiative.

Die SP Winterthur kritisiert an der Mitgliederversammlung den geplanten Verkauf des städtischen Bodens an die profitorientierte Stella Vitalis scharf. Sie kündigt Widerstand im Parlament an.

Die Aussage des Stadtpräsidenten Michael Künzle, die Abgabe im Baurecht komme für die Investorin nicht in Frage, ist ein Affront gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Der bürgerliche Stadtrat macht den Bückling vor einer fragwürdigen Immobilienfirma und verscherbelt Volksvermögen an bester Lage. Beim Reitplatz/Zeughaus handelt es sich um ein Grundstück von grosser Bedeutung für die Stadtentwicklung. Anstatt Land zu zerstückeln, soll eine ganzheitliche Entwicklung angestrebt werden. Beim Areal Wyden ist es kurzsichtig, Land im Wachstumsgebiet zu veräussern und es nicht für einen allfälligen Bedarf an Schulraum oder Quartierinfrastruktur zu behalten. Für die SP ist klar: Städtisches Land muss in öffentlicher Hand bleiben, wie dies auch eine überwiesene Motion im Gemeinderat fordert. Das gewährleistet, dass die Bevölkerung über die Stadtentwicklung entscheiden kann und spült jährlich wiederkehrend Baurechtszinsen in die Stadtkasse.

Auch die SP will altersgerechtes Wohnen ermöglichen, aber auf Basis einer Bedarfsabklärung. Genossenschaften zeigen zudem mit aktuellen Projekten, dass es auch ohne Landverkauf und Profitdenken geht.

Vier Gäste warnten die Mitglieder vor den weitreichenden Folgen eines Ja zur No-Billag-Initiative. Der Tenor von Günter Heuberger (Geschäftsführer Top Medien), Jona Reolon (Kameramann/Regisseur), Olivia Staub (Journalistin, Albani Musikklub) und Kilian Schmid (Präsident Verwaltungsrat Radio Stadtfilter) war unmissverständlich: Die Winterthurer Medienlandschaft wäre bei einem Ja im Kern getroffen. Ob Radio Stadtfilter, Tele Top oder die Internationalen Kurzfilmtage: sie alle sind direkt oder indirekt abhängig von den Radio- und TV-Gebühren, die abgeschafft werden sollen.

 

Für weitere Informationen:

Christoph Baumann, Co-Präsident SP Winterthur, , 079 669 72 54

Mattea Meyer, Co-Präsidentin SP Winterthur, , 079 101 68 90

Mattea Meyer, Co-Präsidentin SP Winterthur, mattea.meyer@spwinti.ch, 079 101 68 90