Newsarchiv

04.09.2019
SP Winterthur Land

Der Gesamtanteil des Flugverkehrs an der globalen Erwärmung beträgt weltweit je nach Studie 5% bis 8%. In der Schweiz ist der Effekt unter Berücksichtigung der Auswirkungen über 10 km Höhe deutlich höher mit 20%. Tendenz steigend trotz Pariser Abkommen. Die Auswirkungen auf Klima und Umwelt sind mittlerweile den meisten Erdbewohner/-innen offensichtlich, jene auf die Gesundheit wurden jedoch kaum öffentlich thematisiert. Gelingt es der Politik und der Wirtschaft mit politischen und wirtschaftlichen Massnahmen den Kippschalter der bisherigen Entwicklung zu drehen? Kann die aktuelle weltweite Klimabewegung der Jugend eine nachhaltige Änderung bewirken? Dies und vieles mehr soll an dieser Flugverkehrs-Veranstaltung – organisiert von einer breiten Trägerschaft – diskutiert werden.

Mit Inputs von Priska Seiler Graf, SP, Nationalrätin, Urs Dietschi, BFO Fair-in-Air/Kantonsrat Grüne, und Felix Caduff, Klima- und Umweltaktivist. Anschliessend Podiumsgespräch mit Ruedi Noser, Ständerat FDP, Marcel Hänggi, Intitiant der Gletscherinitiative, und Barbara Günthard-Maier, Stadträtin FDP und Präsidentin der Region Ost.

01.09.2019
SP Kanton Zürich

Von der Steuervorlage 17 profitieren nur ein paar wenige Konzerne. Die Zeche soll einmal mehr die Bevölkerung bezahlen. Darum sagen wir NEIN zu dieser ungerechten Steuervorlage!

Mehr dazu findet sich hier

30.08.2019
Nationale Wahlen am 20. Oktober 2019

Jetzt die Weichen richtig stellen

In den kommenden vier Jahren werden wichtige Weichen gestellt: Schaffen wir es, die Klimakrise aufzuhalten? Gibt es endlich Elternzeit, Lohngleichheit und bezahlbare Kinderkrippen? Können wir den zerstörerischen Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen beenden, unter dem vor allem auch die Gemeinden leiden? Werden ältere Arbeitslose besser unterstützt und Rentenkürzungen verhindert?

Das sind Fragen, die für die Stadt und Region Winterthur mit ihrem hohen Familienanteil und der überdurchschnittlichen Sozialhilfequote besonders wichtig sind.

Mit den momentanen Mehrheiten im Nationalrat sind Fortschritte in sozialen und ökologischen Fragen nicht möglich. Die Folgen dieser Rückschritts-Politik tragen Gemeinden wie Winterthur.

Darauf gibt es nur eine Antwort: Es braucht einen Linksrutsch im Herbst.

Wir wollen eine andere Zukunft. Eine Zukunft, die ohne Abholzung des Amazonas auskommt. Eine Zukunft, in der Eltern die Hausarbeit aufteilen. Eine Zukunft, in der niemand Angst haben muss, die Krankenkassenrechnungen nicht zahlen zu können. Eine Zukunft, in der die Würde aller Menschen gewährleistet ist. Dafür braucht es eine starke SP.

Wir geben in den kommenden Wochen alles, um diesen Linksrutsch zu schaffen. Wir reden mit den Menschen - auf der Strasse, am Wochenmarkt, am Telefon und sogar bei ihnen zuhause. Doch damit wir am 20. Oktober wirklich gewinnen, braucht es uns alle.

Wir zählen auf euch! Und wir danken euch allen für euren grossen Einsatz und die Unterstützung. Gemeinsam von Winti nach Bern!

  • Mattea Meyer (bisher), Wirtschaftsgeographin
  • Selim Gfeller, Luftfahrtingenieur
  • Regula Keller, Erziehungswissenschaftlerin/Gemeinderätin
  • Horst Steinmann, kfm. Angestellter/Primaschulpräsident/Gemeinderat
  • Susanne Trost, Germanistin/Alt-Kantonsrätin

www.wintinachbern.ch

15.07.2019
Nein zur CO2-Schleuder am 20. Oktober

Am 20. Oktober stimmen wir über den Bau einer Traglufthalle über dem Geisi-Freibad ab. Dieses Projekt ist nicht nur eine politische Zwängerei, sondern auch ein Affront gegen alle klimapolitischen Bemühungen.

Die Traglufthalle wird ein Mehrfaches an Heizenergie benötigen wie ein richtiges Hallenbad und so auch den CO2-Ausstoss unnötig steigern. Zudem verstösst das Projekt bezüglich Beheizung gegen die Vorgaben des Kantons: Eigentlich dürften Traglufthallen nur mit Energie aus nachwachsenden Quellen beheizt werden. In Winterthur plant man aber dafür Fernwärme einzusetzen, die im Winter zu grossen Teilen mit Erdgas erzeugt wird. Diesem Umstand will man mit dem Zukauf von Biogaszertifikaten entgegnen – eine Art moderner Ablasshandel, der einer Energiestadt wie Winterthur unwürdig ist.

Am 20. Oktober haben wir es in der Hand dieses Projekt abzulehnen und den Weg freizumachen für eine gescheitere Lösung: Ein modernes Hallenbad, das neben den sportlichen Anliegen auch den Anforderungen an eine gesunde Umwelt Rechnung trägt. Dieses Anliegen unterstützen die Parteien Grüne, SP, AL und SVP sowie der Quartierverein Wohnliches Geiselweid.

Das Abstimmungskomitee "Nein zur aufgeblasenen Energieschleuder" bittet um finanzielle Unterstützung, damit es die Werbetrommel für ein «Nein» öffentlichkeitswirksam rühren kann. Wer das Komitee auch mit seinem/ihrem Namen unterstützen möchte, trägt sich einfach auf www.eusesgeisi.ch im Formular ein. Dort finden sich auch weitere Informationen.

04.07.2019
SP Bezirk Winterthur

Die SP Winterthur wählte am 2. Juli 2019 ein neues Präsidium. Juna Fink und Markus Steiner stellten sich erfolgreich der Wahl und führen die Partei als neues Co-Präsidium. Sie ersetzen den abtretenden Präsidenten Felix Steger sowie die interimistische Vize-Präsidentin Maria Sorgo, die weiterhin in der GL bleibt. Felix Landolt wird das Präsidium weiterhin als Vize-Präsident ergänzen.

Felix Steger trat am 2. Juli 2019 wie angekündigt von seiner Position als Parteipräsident zurück. Er führte zusammen mit dem Vize-Präsidium Maria Sorgo und Felix Landolt die Partei interimistisch seit Ende März.„Ich bedaure sehr, dass ich meine Ämter niederlegen muss. Allerdings freue ich mich auch auf meine Herausforderungen in Taiwan", kommentiert Felix Steger. Er wird im August eine Stelle in Taipeh (Taiwan) antreten. ,,Umso glücklicher sind wir, dass wir ein geeignetes Präsidiums-Duo finden konnten", ergänzt Maria Sorgo. Sie legte ihr interimistisches Amt ebenfalls nieder, bleibt aber weiterhin der Geschäftsleitung und der Fraktion erhalten.

Juna Fink und Markus Steiner wurden von den Mitgliedern einstimmig und mit Applaus als neues Co­ Präsidium gewählt. Mit ihnen wird Erfahrung und frische Energie sowie die Parlaments- als auch die Basissicht im Präsidium vereint. Juna Fink ist seit März Mitglied der GL und setzt sich schon lange als Aktivistin für die Ziele der SP ein. Sie ist in der Klima- und Frauenbewegung sowie bei der Kantonalpartei bestens vernetzt. ,,Ich will die Politik und die SP für junge Generationen attraktiv machen", klärt Juna Fink über ihre Motivation auf. Markus Steiner ist seit 2016 Mitglied im Gemeinderat und hat sich in dieser Zeit in Bildungs-, Kultur- und Sportthemen einen Namen gemacht. Seit Beginn dieser Legislatur präsidiert er die gemeinderätliche Kommission für Bildung, Sport und Kultur (BSKK). ,,Die SP soll weiterhin stärkste Kraft in Gemeinde- und Stadtrat bleiben. Das letzte Jahr zeigte, welche positiven Auswirkungen das auf die Stadt Winterthur hat. Dafür will ich mich einsetzen", zeigt sich Markus Steiner optimistisch und nennt die Fortschritte in der Velopolitik im letzten Jahr als Beispiel für eine vorwärtsgerichtet rot-grüne Stadtpolitik.

Um die Kontinuität in der Parteileitung und -organisation zu gewährleisten, wurde Felix Landolt als Vize­ Präsident bestätigt und wird das neue Co-Präsidium weiterhin unterstützen. ,,Winterthur als linke Stadt zu gestalten, ist mir ein Anliegen. Deshalb übernehme ich auch diese Aufgabe mit Freude", erklärt Felix Landolt.

Für Rückfragen:
Juna Fink, Co-Präsidentin SP Winterthur: jfin k@spzuerich.ch, Tel. 078 733 44 09
Markus Steiner, Gemeinderat und Co-Präsident SP Winterthur: markus.steiner@greenmail.ch , Tel. 078 665 58 47

 

26.06.2019
SP Bezirk Winterthur

Die SP Winterthur reicht im Rahmen der Vernehmlassung ihre Position zur neuen Gemeindeordnung ein. Sie unterstützt die Reorganisation der Schulpflege während sie gewisse Änderungen der Kreditkompetenz kritisiert. Gleichzeitig fordert sie die Einführung einer Präambel, die die Ziele und Visionen der Stadt Winterthur definiert.

Im Rahmen der Vernehmlassung hat sich die SP hauptsächlich und intensiv mit der Reorganisation der Schulbehörde beschäftigt. Die Reorganisation, die unter anderem von der SP im Gemeinderat angeregt wurde, stösst bei der SP auf Zustimmung. Zentral für die SP ist es, dass eine klare personelle Trennung zwischen der Schulpflege (politisch) und der operativen Ebene (Anstellung) gewährleistet ist. Damit ist ein unabhängiges Controlling sichergestellt. Zudem sprechen wir uns ausdrücklich für mindestens eine Hierarchiestufe zwischen Schulpflege und Schulleitungen – nämlich die Leitungen Bildung – aus. „Diese bietet Gewähr für eine fachlich kompetente und professionelle Führung der Schulleitungen und eine einheitliche Durchsetzung gesamtstädtischer Regelungen“, erklärt Gemeinderätin Gabi Stritt.

Ausserdem stimmt die SP der Erhöhung der Unterschriftenzahlen für Referenden und Initiativen zu. Genauso wie dem Jugendvorstoss. „Damit werden die politischen Rechte der heutigen Zeit angepasst“, so Felix Steger, Präsident SP. Ebenso zeitgemäss ist eine Erhöhung der Kreditkompetenz von Stadt- und Gemeinderat. „Die unbeschränkte Kreditkompetenz bei Informatikausgaben sieht die SP aber kritisch. Die SP sieht keine Projekte, die eine solche Kompetenz rechtfertigen würde“, führt Steger weiter aus.

Ausserdem ist die SP der Meinung, dass zur Gemeindeordnung einen einleitenden Artikel gehört, die die Ziele und Visionen der Stadt definieren. „Andere Städte wie Zürich machen vor, dass ein solcher Artikel die Leitblanken für Verwaltung und Entscheidungen setzen kann“, erklärt Geschäftsleitung-Mitglied Michael Stampfli. Die SP fordert unter anderem das Bekenntnis der Stadt Winterthur zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit sowie die Gleichstellung aller Menschen unabhängig ihrer Merkmale und die Bereitstellung von vielfältigem Sport-, Kultur- und Bildungsangebot.

Für Rückfragen:
Felix Steger, Gemeinderat, Präsident SP Winterthur, felix.steger@gmx.ch, 079 813 15 97
Gabi Stritt, Gemeinderätin und Mitglied BBK, g.stritt@bluewin.ch, 079 519 10 04
Michael Stampfli, Mitglied Geschäftsleitung SP Winterthur, michael.stampfli@uso.ch, 079 231 24 19

13.06.2019
SP Bezirk Winterthur

Wir SP Frauen* fordern

  • Krippenplätze für alle
  • Verbindliche Massnahmen für Lohngleichheit
  • Bessere Entlöhnung sogenannter Frauenberufe
  • Gleichberechtigte Elternzeit

14. Juni ist Frauen*streik - auch in Winterthur!

Die SP Winterthur wir ab 11 Uhr mit einem Stand auf dem Kirchplatz präsent sein, um die Forderungen der SP Frauen* zu verbreiten. 

 

26.05.2019
SP Bezirk Winterthur

Mit Freude nimmt die SP zur Kenntnis, dass der Stadtrat in seiner neuen Zusammensetzung echtes Engagement für das Klima zeigt. Er korrigiert damit einen Entscheid aus dem Jahr 2016 des damals bürgerlich dominierten Stadtrates.

Neben dem motorisierten Individualverkehr tragen Öl- und Gasheizungen zur Produktion von Wärme und Warmwasser wesentlich zu dem auf Gemeindegebiet emittierten CO2 – Emissionen bei. „Für eine umweltfreundlichere Zukunft für Winterthur ist es wichtig, dass neue Quartierwärmeverbünde entstehen, welche emissionsfrei und klimaneutral betrieben werden. Wenn es dazu Subventionen braucht, sind diese gut investiert und gerechtfertigt“ meint SP-Gemeinderätin Pia Schoch.

Das Gebiet Neuwiesen liegt im 2011 beschlossenen Energieplan der Stadt Winterthur im Prioritätsgebiet 4, wo ein Quartierwärmeverbund geplant ist. Dazu wurde das Projekt Aquifer, welches Grundwasser als Wärmequelle nutzen will, bereits bis zur Entscheidungsreife vorangetrieben. „Es war befremdend, dass ein Projekt, das bereits so weit gediehen war, aus rein wirtschaftlichen Gründen zurückgezogen wurde“ kommentiert Benedikt Zäch, SP Gemeinderat und Mitglied der zuständigen Sachkommission Bau- und Betrieb. “Dem seit letztem Jahr neu zusammengesetzte Stadtrat sind Klimaschutz und Umweltthemen wichtiger und es ist zu hoffen, dass das Projekt Aquifer, welches bis 7000 fossile Heizungen ersetzen kann, in neuer Form wieder aufgenommen wird“.

In Wülflingen ist ein ähnlich grosses Gebiet für den Bezug von Umweltwärme aus der Abwasserreinigungsanlage und dem Grundwasser vorgesehen. „Wir erwarten, dass neben dem Projekt Aquifer auch weitere Quartierwärmeverbünde zum Beispiel in Wülflingen nun ernsthaft angegangen werden, damit die Klimaziele der Stadt auch erreicht werden“, sagt Felix Landolt, SP Gemeinderat aus Wülflingen.

Für weitere Informationen
Benedikt Zäch, SP-Gemeinderat, Mitglied BBK, 079 776 06 38, benedikt.zaech@bluewin.ch
Felix Landolt, SP-Gemeinderat, 052 222 93 10, felix.landolt.343@bluewin.ch
Pia Schoch, SP-Gemeinderätin, Mitglied BSKK, 079 576 33 46, pia.ggr@schoch.ch

07.05.2019
SP Bezirk Winterthur

Die Mitgliederversammlung der SP Winterthur hat heute einstimmig die Nomination des ehemaligen Gemeinderates Kaspar Bopp als Kandidaten für die Nachfolge der zurücktretenden Yvonne Beutler im Winterthurer Stadtrat beschlossen. Auch Grüne und VPOD haben die Unterstützung von Kaspar Bopp zugesagt.

«Winterthur hat sich in der Zeit der grün-sozialen Mehrheit stark positiv entwickelt. Dann kam für vier Jahre die Sparallianz an die Macht und vieles wurde blockiert. Ich will dazu beitragen, die grün-soziale Mehrheit, die vor einem Jahr wieder gewählt wurde, weiter zu stärken», hielt Kaspar Bopp vor den Mitgliedern der SP fest. Diese zeigten sich in der Diskussion überzeugt, mit dem 40-jährigen ehemaligen Gemeinderat den idealen Kandidaten für die Verteidigung des Sitzes von Yvonne Beutler gefunden zu haben. «Mit Kaspar Bopp können wir die vor einem Jahr durch den Mehrheitswechsel ausgelöste Dynamik weiter verstärken», hielt Felix Landolt, Präsident der Findungskommission und SP Vize-Präsident fest.

Die Ersatzwahl vom 7. Juli wird darüber entscheiden, ob die Stadt Winterthur wieder in die blockierte Situation zwischen 2014 und 2018 zurückfällt. Die Wahlen vom Frühjahr 2018 haben mit dem rot-grünen Mehrheitswechsel in der Stadtregierung eine für die Stadt positive Dynamik ausgelöst. Das zeigt sich konkret an Projekten wie der Anpassung der Kita-Verordnung, mit der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefördert wird, oder der Unterstützung der für die künftige Entwicklung der Stadt und bezahlbaren Wohnraum wichtigen Volksinitiative «Baurecht und Landverkäufe», der 75 % der Bevölkerung zustimmten. Dazu gehören auch das rasche Handeln bei einem neuralgischen Punkt wie der Portier-Kreuzung/Katharina-Sulzer-Platz, konkrete Massnahmen und Projekte zur Förderung von Velo-, Bus- und Fussverkehr, die Verkehrsberuhigung in Wohnquartieren oder die autofreie Stadthausstrasse.

Bopp selbst betonte in seiner Nominationsansprache die Notwendigkeit, den bevorstehenden Entwicklungsschub Winterthurs nicht einfach auszusitzen, sondern der Verwaltung die notwendigen Ressourcen für eine aktive Stadtentwicklung zur Verfügung zu stellen. «Wir müssen die Weichen so stellen, dass sowohl soziale, ökologische und wirtschaftliche Interessen gleichermassen berücksichtig werden». Die Weichenstellung für Winterthur dürfe nicht unter dem Spardiktat als oberste Maxime erfolgen, «sonst enden wir auf dem Abstellgleis.» 

Die einstimmige Nomination von Kaspar Bopp wird auch von weiteren Parteien und Verbänden im grün-sozialen Lager begrüsst. So gaben unmittelbar nach der Nomination Vertreter der Grünen und der Gewerkschaft VPOD ihre Unterstützung bekannt. Gemeinderat Reto Diener, Co-Präsident der Grünen, betonte, dass ökologisches Handeln in der Stadt Winterthur durchaus stärker gewichtet werden könne und dass Freiwilligkeit und Eigenverantwortung nicht zu wirklichen Lösungen führten.

Für Rückfragen:

Felix Landolt, Vize-Präsident SP Winterthur und Präsident Findungskommission: Tell. 079 434 91 26 (ab ca. 21.15 Uhr)
Kaspar Bopp: 079 729 99 59 (ab ca. 21.15 Uhr)

 www.kasparbopp.ch

24.04.2019
SP Bezirk Winterthur

Die Geschäftsleitung der SP Winterthur beantragt der Mitgliederversammlung vom 7. Mai 2019 einstimmig die Nomination des ehemaligen Gemeinderates und heutigen AXA-Projektleiters Kaspar Bopp als Kandidaten für die Nachfolge der zurücktretenden Yvonne Beutler im Winterthurer Stadtrat.

Kaspar Bopp ist 40-jährig und war bis 2016 Mitglied des Grossen Gemeinderates und Mitglied der Aufsichtskommission, bevor er sich aus familiären und beruflichen Gründen temporär aus der Politik zurückzog. Seine politische und berufliche Erfahrung, seine kommunikativen Fähigkeiten, seine Verankerung im grün-sozialen Lager, aber auch sein breites privates Netzwerk in der Stadt Winterthur machen ihn zum idealen Kandidaten der SP für die Verteidigung des freiwerdenden Sitzes.

Die von der Geschäftsleitung eingesetzte Findungskommission hat in einem ersten Schritt mit 17 geeigneten Personen Gespräche geführt. Sechs davon wurden aufgrund ihres Interesses am Stadtratsamt zu einem vertieften Hearing eingeladen. Nach dieser Runde hat die Findungskommission mit zwei Kandidaten Vertiefungsgespräche geführt, bei welchen sich die Kandidatur von Kaspar Bopp klar als die stärkste herausbildete. Aus primär persönlichen Gründen (Kurzfristigkeit, berufliche Konstellation) stand keine Frauenkandidatur zur Verfügung.

Die Ersatzwahl vom 7. Juli wird darüber entscheiden, ob die Stadt Winterthur wieder in die blockierte Situation zwischen 2014 und 2018 zurückfällt. Die Wahlen vom Frühjahr 2018 haben mit dem rot-grünen Mehrheitswechsel in der Stadtregierung eine für die Stadt positive Dynamik ausgelöst. Das zeigt sich konkret an Projekten wie der Anpassung der Kita-Verordnung, mit der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefördert wird, und der Unterstützung der für die künftige Entwicklung der Stadt und bezahlbaren Wohnraum wichtigen Volksinitiative «Baurecht und Landverkäufe», der 75 % der Bevölkerung zustimmten. Dazu gehören auch das rasche Handeln bei einem neuralgischen Punkt wie der Portier-Kreuzung/Katharina-Sulzer-Platz, konkrete Massnahmen und Projekte zur Förderung von Velo-, Bus- und Fussverkehr, die Verkehrsberuhigung in Wohnquartieren oder die autofreie Stadthausstrasse.

Diese Dynamik soll mit der Wahl von Kaspar Bopp weitergeführt und verstärkt werden. Für die anstehenden Herausforderungen der Stadt Winterthur ist eine grünsoziale Regierungsmehrheit von entscheidender Bedeutung. Es gilt in den nächsten Jahren die Weichen für eine Entwicklung zu stellen, welche die Quartierzentren stärkt, Freiräume sichert, bezahlbaren Wohnraum schafft oder die Klimapolitik nicht auf Freiwilligkeit beruhen lässt, sondern effektive Massnahmen für die Reduktion des CO2 vorantreibt.

Ganz zentral wird dabei auch das Verhältnis zur Stadtverwaltung sein: Motivierte Mitarbeitende arbeiten produktiver und besser. Für Kaspar Bopp ist denn auch eine wertschätzende Haltung gegenüber den städtischen Mitarbeitenden zentral. «Die Arbeit in der Aufsichtskommission des Gemeinderates hat mir gezeigt, wie verheerend die ständigen, teilweise auch absolut unhaltbaren Anwürfe aus den Fraktionen der Sparallianz von glp bis SVP gegen die Verwaltung und das Budget sind. Wir alle wollen bezahlbare Krippenplätze, gute Schulen, gemütliche Quartiere und im Alter eine gute Betreuung im Pflegeheim. Das können wir nur haben, wenn wir bereit sind, dafür auch das notwendige Geld zu bewilligen und den Mitarbeitenden für ihre Arbeit Anerkennung entgegenbringen.»

Für Rückfragen

Felix Landolt, Vizepräsident SP Winterthur und Präsident Findungskommission: Tell. 079 434 91 26 (24. 4. 2019, ab ca. 11.30 Uhr)
Kaspar Bopp: 079 729 99 59 (24. 4. 2019, ab ca. 11.30 Uhr)

09.04.2019
SP Bezirk Winterthur

Ersatzwahl in den Winterthurer Stadtrat

Nach der Rücktrittsankündigung von Stadträtin Yvonne Beutler letzte Woche setzte die SP Winterthur am Samstag eine Findungskommission ein. Die vierköpfige Kommission ist derzeit mit potentiellen Kandidierenden im Gespräch. Ihr Vorschlag wird in der Woche nach den Ostern bekannt gegeben. Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung wird die Nominierung am 7. Mai vornehmen.

Am Samstag wurde eine vierköpfige Findungskommission, bestehend aus Marianne Ott, Matthias Erzinger, Christoph Baumann und Felix Landolt, eingesetzt. Sie hat den Auftrag, innert drei Wochen einen Vorschlag für Yvonne Beutlers Nachfolge zu präsentieren. «Die SP Winterthur verfügt über profilierte und erfahrene Köpfe, sowohl Frauen als auch Männer, junge wie ältere. Somit sind wir zuversichtlich, dass wir mit einer fähigen und starken Kandidatur in den Wahlkampf steigen können», meint Felix Landolt, Vizepräsident der SP Winterthur und Präsident der Findungskommission. Die Findungskommission hat bereits ein Profil ausgearbeitet: Im Zentrum stehen die persönliche Ausstrahlung und Mobilisierungskraft, die Fach- und Sozialkompetenz. «Angesichts der potenziellen Kandidaturen wie auch dem Rückhalt, den das links-grüne Lager in den letzten Wahlen erhalten hat, ist die SP zuversichtlich, diese links-grüne Mehrheit im Stadtrat verteidigen zu können. Insbesondere haben auch die Ergebnisse der Regierungsratswahlen dies vor kurzem bestätigt», hält der Präsident der SP, Felix Steger, fest.

Die Findungskommission wird ihren Vorschlag der Öffentlichkeit nach den Ostern bekannt geben. «Damit die Öffentlichkeit direkt von unserer Kandidatur erfährt, haben wir auf der Homepage www.stadtrat.vote einen Countdown eingerichtet. Dort wird in der Woche nach Ostern der Vorschlag der Findungskommission veröffentlicht», erläutert Vizepräsidentin Maria Sorgo das weitere Vorgehen. Am 7. Mai wird eine ausserordentliche Mitgliederversammlung die definitive Nominierung vornehmen.

Für weitere Fragen

Felix Steger, Präsident SP Winterthur, 079 813 15 97‬, felix.steger@gmx.ch

Maria Sorgo, Vizepräsidentin SP Winterthur, 079 778 11 23, maria_sorgo@bluemail.ch

Felix Landolt, Vizepräsident SP Winterthur und Präsident Findungskommission, 052 222 93 10, felix.landolt.343@bluewin.ch

04.04.2019
SP Bezirk Winterthur

Herzlich willkommen zur 1. Mai-Feier in Winterthur!

Programm

Ab 9.30 Uhr: Besammlung
10.00 Uhr: Umzug
11.00 Uhr Kundgebung

  • Vani Alleva, Unia
  • Fabian Molina, SP
  • Mattea Meyer, SP 

Ab 12.00 Uhr Festwirtschaft
Ab 14.00 Uhr: Konzerte

  • Pabst & Abstinenzler
  • The Hero Brothers

Details zur Veranstaltung finden sich hier.

Es werden dringend noch Helfer*innen gesucht! Bitte hier anmelden.

03.04.2019
SP Bezirk Winterthur

Die SP Winterthur nimmt den Rücktritt von Yvonne Beutler mit grossem Bedauern zur Kenntnis und dankt der verdienten SP-Stadträtin für ihren Einsatz für Winterthur und die Partei. Die Parteileitung wird nun mit verschiedenen potentiellen Nachfolger*innen das Gespräch suchen und der Mitgliederversammlung nach den Frühlingsferien einen Vorschlag mit möglichen Kandidierenden vorlegen.

Mit dem Rückzug von Yvonne Beutler aus der aktiven Politik verliert die Stadt Winterthur eine ausgewiesene und äusserst kompetente Politikerin, die durch ihren unermüdlichen Einsatz als Finanzvorsteherin massgeblich zur finanziellen Stabilisierung der Stadt Winterthur beigetragen hat. Gleichzeitig hat sie sich immer dafür eingesetzt, dass die Sanierung der städtischen Finanzen möglichst nicht zulasten der Schwächsten der Stadt ausgefallen ist. Über die Stadtgrenzen hinaus hat sich Yvonne Beutler im Abstimmungskampf gegen die Unternehmenssteuerreform III einen Namen gemacht. Mit ihrem Einsatz hat sie einen grossen Beitrag dazu geleistet, dass diese Vorlage an der Urne gescheitert ist. Damit konnte eine weitere finanzielle Belastung der Stadt und ihrer Bevölkerung durch Steuergeschenke an grosse Unternehmen verhindert werden. «Die Ankündigung des Rücktritts von Stadträtin Yvonne Beutler hat bei der Parteileitung grosses Bedauern ausgelöst. Für ihren langjährigen Einsatz für die Stadt Winterthur und die SP möchten wir ihr herzlich danken», meint Maria Sorgo, Vizeparteipräsidentin der SP Winterthur.

Die Parteileitung der SP Winterthur wird nun den anstehenden Wahlkampf um den freiwerdenden Sitz vorbereiten. «Die SP Winterthur hat verschiedene erfahrene Politikerinnen und Politiker, mit welchen wir in den nächsten Tagen Kontakt aufnehmen werden. Die definitive Nomination einer Kandidatin oder eines Kandidaten wird dann im Mai durch eine ausserordentliche Mitgliederversammlung erfolgen», meint Felix Steger, Parteipräsident der SP Winterthur. Für die SP Winterthur ist klar, dass die Stadt weiterhin von einer links-grünen Mehrheit regiert werden soll.

Für weitere Fragen:

Felix Steger, Präsident SP Winterthur, 079 813 15 97, felix.steger@gmx.ch

Maria Sorgo, Vizepräsidentin SP Winterthur, 079 778 11 23, maria_sorgo@bluemail.ch

29.03.2019
SP Bezirk Winterthur

Die SP Winterthur ist erfreut über die in dieser Woche angekündigten Veränderungen in der Verkehrspolitik. Dass sich der Stadtrat mit dem Gegenvorschlag zur Veloinitiative zum Langsamverkehr in Winterthur bekennt, zeigt, dass es ihm ernst ist mit einer umweltverträglichen Verkehrspolitik. Die Einführung der flächendeckenden blauen Zonen hat die SP Winterthur bereits seit Jahren gefordert. Nun erwarten wir, dass das Projekt baldmöglichst umgesetzt wird.

Winterthur ist eine attraktive Velostadt, hat aber in den letzten Jahren an Boden verloren. Ein weiterer Ausbau der Veloverbindungen ist daher dringend nötig. Der nun vorliegende Gegenvorschlag des Stadtrats zur Veloinitiative ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. «Viele Projekte im Langsamverkehr werden durch Bundes- und Kantonsmittel bezahlt. Deshalb ist für uns klar, dass der Betrag von 4.5 Millionen Franken für städtische Projekte eingesetzt werden müssen», erklärt Gemeinderat Felix Landolt. Dazu gehört neben einer langfristigen Strategie im Ausbau der Infrastruktur auch eine Erhöhung der personellen Ressourcen, damit die Planung und Umsetzung überhaupt erst möglich wird. «Gerade im Departement Bau zeigt sich exemplarisch, dass die Stellenkürzungen der letzten Jahre zu einem zunehmenden Stau bei der Realisierung von dringend nötigen Projekten führen», erklärt Gemeinderat Felix Steger. Die SP Winterthur spricht sich deshalb gegen temporäre Stellenerhöhungen aus und fordert einen langfristigen Aufbau von Fachpersonal. Die SP Winterthur begrüsst ausserdem die angekündigte Einführung der flächendeckenden Blauen Zonen.

«Es ist für uns unverständlich, warum das federführende Departement Sicherheit und Umwelt so lange für das Geschäft gebraucht hat», kommentiert Gemeinderat Benedikt Zäch. Die blauen Zonen sind in den Quartieren für die Verminderung des Pendlerverkehrs und Erhöhung der Lebensqualität dringend nötig. Nun erwartet die SP eine schnellstmögliche Umsetzung dieses Projekts.

Für weitere Fragen:

Benedikt Zäch, Gemeinderat, Mitglied BBK, 079 776 06 38

Felix Landolt, Gemeinderat, Mitglied BBK, 052 222 93 10, felix.landolt.343@bluewin.ch

Felix Steger, Präsident a.i. SP Winterthur, Gemeinderat, 079 813 15 97, felix.steger@gmx.ch

26.03.2019
SP Bezirk Winterthur

Die SP Winterthur hat die Nationalrats-Kandidierenden aus dem Bezirk Winterthur zuhanden der SP Kanton Zürich nominiert. Ausserdem haben sie nach dem Rücktritt von Mattea Meyer ein neues Präsidium gewählt, das ad Interim bis am 2. Juli 2019 amten wird.

Kurz nach den Kantonsratswahlen bereitet sich die SP Winterthur schon auf die nationalen Wahlen im Herbst vor. Die SP Winterthur hat an der Mitgliederversammlung am Dienstag die Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Bezirk Winterthur nominiert. Mit Mattea Meyer (bisher), Selim Gfeller, Fredy Künzler, Regula Keller (alle Stadt Winterthur) und Horst Steinmann (Hagenbuch, Winterthur Land) schlägt die SP Winterthur fünf motivierte Kandidierende den Delegierten der SP Kanton Zürich für die Nationalratsliste vor. Ob als amtierende Gemeinderäte oder Nationalrätin, Unternehmer, Engagierte im Kultur- und Flüchtlingsbereich, als Schulpfleger, Umweltpolitiker oder Bildungsexpertin: Sie bringen vielseitige politische und berufliche Hintergründe sowie ein breites Themenspektrum mit, welches sie im Wahlkampf und in Bern einbringen wollen.

Ebenfalls wurde Mattea Meyer als langjährige Co-Präsidentin verabschiedet. Sie hat die SP Winterthur in den letzten elf Jahren als GL-Mitglied, davon zwei Jahre als Vizeund fünf Jahre als als Co-Präsidentin, wie keine zweite geprägt und konnte mit der SP viele Erfolge feiern. Da der bisherige Co-Präsident Felix Steger aus beruflichen und familiären Gründen im August die Schweiz verlassen und eine Stelle in Taipei (Taiwan) antreten wird, tritt auch er von all seinen Ämtern per 2. Juli zurück. Um die Nachfolge langfristig zu regeln und alle Optionen zu prüfen, wurde ein Präsidium ad interim gewählt. Der bis zum 2. Juli amtierende Präsident Felix Steger wird in dieser Zeit von Felix Landolt und Maria Sorgo unterstützt, die bis zu diesem Datum das Co- Vizepräsidium übernehmen. Sie werden der Partei bis zum 2. Juli ein definitives Präsidium vorstellen und bis dann die präsidialen Aufgaben erfüllen. Ebenfalls wurde die Geschäftsleitung mit Lea Jacot, Marco Fritschi, Horst Steinmann, Stephan Kübler (alle bisher), Michael Stampfli und Juna Fink (beide neu) eingesetzt.

Für weitere Informationen:

Maria Sorgo, Vize-Präsidentin a.i. und Findungskommission Nationalratskandidaturen, 079 778 11 23, maria_sorgo@bluemail.ch

Felix Steger, Präsident a.i. SP Winterthur, 079 813 15 97, felix.steger@gmx.ch

23.03.2019
23. März, 13-17h, Bistro Dimensione

Jeder hat sie: Den entspannten Freund, der eigentlich politisch interessiert ist. Die Freundin, die es dann doch vergisst. Du hast ihnen Postkarten geschickt, sie vielleicht sogar angerufen. Aber trotzdem kommen sie wie die alte Fasnacht nach dem Wahlsonntag und gestehen dir: Ich hab’s verschlafen. Doch diese Kantons- und Regierungsratswahlen dürfen sie einfach nicht verpassen. Deshalb macht die SP Winterthur zusammen mit der AL, den Grünen und der EVP am 23. März eine "Last minute"-Wahlaktion. Für all die Langschläferinnen und Wahlverpenner, die sich in Winterthur tummeln. Wie kannst du nun Freunde, Bekannte und Verwandte zum Wählen mobilisieren?

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Du lädst sie ein, mit dir am 23. März ins Dimensione zu kommen. Dann füllt ihr vor Ort die Wahlunterlagen aus! Du kommst am 23. März alleine ins Dimensione und blätterst deine Kontakte im Handy durch. Entdeckst du Personen, die du als solche Kandidaten einschätzt, dann ruf sie an und bestelle sie sofort ins Dimensione. Wir freuen uns auf dich und deine "Last minute"-Wählerinnen und -Wähler!

20.02.2019
SP Winterthur

Am 25. März wird der Grosse Gemeinderat endlich über die Pensionskassen-Vorlage abstimmen, die 2020 in Kraft treten sollte. Nach der Schlussberatung in der Aufsichtskommission zeichnet sich als vorläufiger Schlusspunkt eine Rückweisung ab.

«Für die SP ist der AK-Entscheid falsch, denn es besteht dringender Handlungsbedarf. Der späte Zeitpunkt hat zudem den Charakter eines Trauerspiels», kommentiert Gemeinderat Roland Kappeler.

Der Stiftungsrat der PKSW zeigte bereits vor zwei Jahren die finanzielle Lücke auf und präsentierte ein ausgewogenes Sanierungsprogramm: Massive Renteneinbussen und höhere Lohnabzüge für die Angestellten – dafür soll die Stadt mit einer Einlage ihre Verantwortung übernehmen. Schliesslich hat sie die PKSW vor fünf Jahren mit einer offensichtlichen Unterdeckung in die Selbständigkeit entlassen. Im Dezember 2017 bezifferte der Stadtrat die Unterdeckung auf rund 210 Mio. Franken, beantragte dem Parlament aber trotzdem nur 144 Mio. für bereits laufende Rentenverpflichtungen. Die Bürgerlichen wollten davon nichts wissen und verzögerten den Prozess mehrfach. «Ein halbes Jahr ging verloren, weil sie eine Spezialkommission ablehnten, die sofort mit der Arbeit hätte beginnen können», moniert Gemeinderätin Regula Keller. Ein Postulat, den Anschluss an die BVK zu prüfen, verzögerte die Arbeit um weitere Monate, brachte aber kein neues Resultat.

«Die BVK verlieh der von den Bürgerlichen gewünschten Auslagerung der PKSW ein Preisschild von 216 Mio. Franken – für Fachleute wenig überraschend», ergänzt Roland Kappeler. Die SP verschliesst sich einem Anschluss an die BVK nicht. Sie verlangt aber, dass die Stadt nun ihren Beitrag leistet, denn je später dieser bezahlt wird, desto höher fällt er aus. Wird das Geschäft im März zurückgewiesen, tragen Stadtkasse und Personal die Folgen: Die Sanierungsbeiträge müssen wohl für Jahre erhöht werden, was der Stadt jährlich 15 Mio. Franken Mehrausgaben (dies entspricht fünf Steuerprozenten) und dem Personal zusätzlich 2.5 % Lohnreduktion bringt. «Die SP distanziert sich klar von derart teuren und mutlosen Nicht-Entscheiden. Sie fordert eine offene Kommunikation über die Fehleinschätzungen bei der Verselbständigung der PKSW. Sie wird sich deshalb auch im GGR für die Stadtratsvorlage einsetzen», fasst Co-Präsident Felix Steger die SP-Haltung zusammen.

Für weitere Informationen: Roland Kappeler, Gemeinderat SP, Mitglied AK, rolandkappeler@bluewin.ch 077 407 50 85 Regula Keller, Gemeinderätin SP, Mitglied AK, regulakeller@bluewin.ch, 079 460 88 54 Felix Steger, Co-Präsident SP Winterthur, Gemeinderat SP, felix.steger@gmx.ch, 079 813 15 97

22.01.2019
SP Winterthur

Die heute veröffentlichte Analyse der Winterthurer Zeitung bestätigt: Der Gratisanzeiger wird immer mehr zu einem SVP-Blatt, das Woche für Woche in die Winterthurer Briefkästen flattert.

Milliardär und SVP-Politiker Christoph Blocher hat vor eineinhalb Jahren die Winterthurer Zeitung gekauft. Heute zeigt sich: Seine Beschwichtigung, mit dem Kauf keine politischen Ziele zu verfolgen und daraus kein SVP-Blatt machen zu wollen, waren eine reine Lüge.

Der Verein Medienvielfalt wertete die redaktionellen Beiträge der vergangenen zwei Jahre aus. Die Analyse legt offen, dass die SVP in durchschnittlich 30 Prozent der Artikel erwähnt wird, kurz vor den Gemeinderatswahlen 2018 gar in 62 Prozent der Beiträge. Zwar liess sich die Stimmbevölkerung nicht davon beeindrucken, die SVP erlitt bei den Wahlen eine herbe Niederlage.

Doch wer Medien besitzt, hat Macht. Blocher erreicht mit seiner als neutral vorgegaukelten, politischen Meinungsmache Woche für Woche über 88'000 Haushalte in Winterthur und Umgebung. Umso schwerer wiegt nun auch noch die Übernahme des Stadtanzeigers Ende 2018.

Mit seiner erfolgreichen Strategie, Gratisblätter aufzukaufen, versucht der SVP-Milliardär versteckten Einfluss auf die Meinungsbildung zu nehmen. Das ist auf lange Sicht extrem gefährlich für unsere Demokratie. Die SP wird sich deshalb auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass die Meinungsvielfalt gestärkt wird.

18.01.2019
SP Winterthur

 

Für die SP Winterthur bestätigt die Offerte der BVK, dass der Stiftungsrat der Winterthurer Pensionskasse die Lage stets richtig eingeschätzt hat: Die Stadt hat die Kasse vor fünf Jahren mit viel zu wenig Kapital in die Selbständigkeit entlassen. Deshalb braucht es jetzt eine zweite Tranche. Die SP ist bereit, einen Anschluss an die BVK offen zu prüfen, wenn die Stadt ihre Verantwortung als Arbeitgeberin wahrnimmt und das fehlende Geld einzahlt.

 

Schon im März 2017, als der Stiftungsrat der Pensionskasse Stadt Winterthur (PKSW) sein Vorsorgemodell 2020 mit tieferen Renten und höheren Lohnabzügen vorstellte, hielt SP-Gemeinderat Roland Kappeler fest: «Die Stadt hat ihre Pensionskasse 2014 mit zu wenig Kapital in die Selbständigkeit entlassen, nun müssen wir nachbessern.»

Im Dezember 2017 bezifferte der Stadtrat die Unterdeckung auf rund 210 Mio. Franken, davon 144 Mio. allein für bereits laufende Rentenverpflichtungen. Eine entsprechende Vorlage ging ins Parlament. Die Bürgerlichen wollten das nicht wahrhaben, rügten den Stiftungsrat, verzögerten den parlamentarischen Prozess und verlangten, den Anschluss an die kantonale Pensionskasse (BVK) zu prüfen. Nun liegt die Offerte vor: Für einen Anschluss des städtischen Personals an die BVK müsste die Stadt ca. 216 Mio. Franken zahlen.

 

Die SP sieht sich in ihrer Einschätzung bestätigt: «Der Anschluss an die BVK kostet gleich viel wie eine Ausfinanzierung nach dem neuen Vorsorgemodell», konstatiert Gemeinderätin Regula Keller. Und Gemeinderätin Maria Sorgo denkt über die mögliche Zukunft nach: «Die SP verschliesst sich einem Anschluss an die BVK nicht generell. Das Personal erhielte vergleichbare Bedingungen, das Thema wäre entpolitisiert. Aber die Stadt trägt weiterhin Arbeitgeberrisiken – hätte hingegen keine Mitsprache mehr.» Diese Vor- und Nachteile gilt es sorgfältig abzuwägen. Die SP beteiligt sich konstruktiv an diesem Prozess, sobald der Grosse Gemeinderat seinen Beitrag leistet, damit das neue Vorsorgemodell in Kraft treten kann.

 

 

Für weitere Informationen:

 

Roland Kappeler, Gemeinderat SP, 077 407 50 85

Maria Sorgo, Gemeinderätin SP, , 079 778 11 23

Regula Keller, Gemeinderätin SP, , 079 460 88 54

18.01.2019
SP Bezirk Winterthur

Die SP Winterthur diskutierte anlässlich der Mitgliederversammlung vom Dienstag engagiert über die geplante Traglufthalle über dem Freibad Geiselweid. Die grosse Mehrheit der Mitglieder folgte der der Fraktion und lehnte die provisorische Lösung zur Erhöhung der Hallenbadfläche ab. Dies vor allem aus ökologischen und finanziellen Gründen. Für die SP ist klar, dass Winterthur als sechstgrösste Schweizer Stadt mehr gedeckte Schwimmfläche braucht. Deshalb hat die SP am Montag im Gemeinderat eine Motion zum Neubau eines zweiten Hallenbads eingereicht.

Mit 40 zu 13 Stimmen sind die Mitglieder der SP Winterthur dem Antrag der Geschäftsleitung gefolgt und unterstützen das Volks-Referendum gegen die Traglufthalle über dem Freibad Geiselweid. Gleichzeitig wurde die „Nein“-Parole für die spätere Volksabstimmung dieser Vorlage gefasst. „Die Traglufthalle ist weder ökologisch noch finanziell nachhaltig. Ausserdem ist sie eine grosse Belastung fürs Quartier“, erklärt SP-Gemeinderätin Gabi Stritt.

Die SP sieht den erhöhten Bedarf der Hallenbadflächen für den Breiten- und Spitzensport. Ausserdem kann die Volksschule in der Stadt Winterthur aufgrund der fehlenden Wasserfläche. die Empfehlung des Volksschulamts hinsichtlich der Anzahl Schwimmlektionen seit Jahren nicht einhalten. „Winterthur hat über 110‘000 Einwohner und Einwohnerinnen und es ist daher unbestritten, dass wir ein zweites Hallenbad brauchen“, stellt SP-Gemeinderat Roland Kappeler klar. Deshalb hat die SP zusammen mit anderen Parteien am vergangenen Montag eine Motion eingereicht, die den Stadtrat auffordert die Planung für ein zweites Hallenbad jetzt an die Hand zu nehmen.

Die Mitglieder der SP Winterthur haben ausserdem am Dienstag die Ja-Parole für die beiden kommunalen Vorlagen vom 19. Mai 2019 beschlossen. Sowohl der Kredit zum Neubau vom Schulhaus Wallrüti als auch den Anschluss an den Abwasserverbund Tösstal war unter den Mitgliedern unbestritten. Sie beschlossen einstimmig die doppelte Ja-Parole.

Für weitere Informationen:

Gabi Stritt, Gemeinderätin SP, Mitglied Referendums-Komitee «Nein zur Traglufthalle», 076 519 10 04

15.01.2019
SP Bezirk Winterthur

Donnerstag, 17. Januar 2019, 19.30 Uhr, Alte Kaserne, Winterthur

Die SP will Ihre Meinung! Nicht nur sind wir an Ihre Haustür gekommen, um Sie zu fragen. Jetzt können Sie sogar mitbestimmen, was wir als nächstes machen. Und das, ohne Parteimitglied werden zu müssen! Unsere SP Basis, Gremien und Fachkommissionen haben sich gefragt, was für den Kanton Zürich wichtig ist und Ideen für Volksinitiativen gesammelt. Die besten Initiativ-Vorschläge zu 6 Themenbereichen stellen wir an diesem Abend vor, so dass Sie abstimmen können. Und die Initiative mit den meisten Stimmen wird dieses Jahr von der SP Kanton Zürich lanciert!

Diskutieren Sie mit unseren KantonsratskandidatInnen Ihre Initiativ-Favoriten!

09.01.2019
SP Winterthur

Die SP engagiert sich für ein soziales und ökologisches Winterthur, doch die rechte Mehrheit im Kantonsrat macht den Städten immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Das Ziel der SP ist es, in Winterthur stärkste Kraft zu bleiben sowie einen zusätzlichen Sitz zu gewinnen.  

 

Die rechte Mehrheit trifft immer wieder Entscheide, von denen insbesondere die Städte negativ betroffen sind. Sie beschliesst Steuerprivilegien für Konzerne oder sie reisst die Verkehrsplanung zugunsten von Autos an sich.   

„Es braucht eine starke Winterthurer SP-Vertretung im Kantonsrat, um die Sozialleistungen fair zu verteilen, den öffentlichen Verkehr fördern zu können und eine Gesundheitsversorgung zum Wohl der Bevölkerung zu ermöglichen“ ist Kantonsrat Andreas Daurù überzeugt. „Deshalb hat sich die SP zum Ziel gesetzt, in Winterthur stärkste Partei zu bleiben und einen Sitz zu gewinnen.“ erläutert Co-Präsidentin Mattea Meyer die Ziele der SP.

Auch Kantonsrat und IT-Unternehmer Rafael Steiner kritisiert: „Die rechte Wirtschaftspolitik zielt an den Bedürfnissen von KMU vorbei. Steuergeschenke nützen ihnen nichts, aber sie sind auf eine gute Infrastruktur, bezahlbare Gewerberäume und ein breites Bildungsangebot angewiesen.“

SP-Kantonsrätin und Bildungspolitikerin Susanne Trost Vetter verweist ebenfalls auf den hohen Stellenwert der Bildung: „Die SP fordert mehr Geld für die Kinderbetreuung, für frühe Förderung und den Ausbau von Tagesschulen. Da kann der Kanton vorwärts machen.“

Auf dem ersten Platz nach den Bisherigen kandidiert Sarah Akanji, die das Frauenteam des FCW auf die Beine gestellt hat: „Ob im Fussball, in der Politik oder in der Gesellschaft: Es soll keine Rolle spielen, welches Geschlecht, welches Alter oder welche Herkunft jemand hat. Dafür will ich mich als junge Stimme im Kantonsrat engagieren. “

Auch SP-Gemeinderat und Kantonsratskandidat Roland Kappeler kritisiert, dass Beschlüsse des Kantonsrats negative Folgen für Winterthur haben. Er verweist auf die aktuelle Diskussion zur kantonalen Umsetzung der Steuervorlage: „Es kann nicht sein, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sowie das öffentliche Personal dieKosten des internationalen Firmen-Steuerwettbewerbs tragen.“ Und auch bei der Mehrwertabgabe soll die Stadt die Höhe eigenständig festlegen können, damit so Infrastrukturkosten finanziert werden können.

Kurz gesagt: Es spielt für Winterthur eine entscheidende Rolle, wer im Kantonsrat das Sagen hat.

 

 

 

06.01.2019
SP Bezirk Winterthur

Sonntag, 6. Januar 2019, 15.00 Uhr, Esse Musicbar, Rudolfstrasse 4, Winterthur

Herzlich möchten wir unsere Mitglieder und Sympathisant*innen zum Neujahrsapéro einladen. Wir freuen uns, mit euch, unserer Winterthurer Regierungsrätin Jacqueline Fehr und unseren vielversprechenden Kantonsratskandidat*innen auf ein erfolgreiches 2019 anzustossen!

Die Geschäftsleitung der SP Winterthur

Mattea Meyer, Stephan Kübler, Gabi Stritt, Felix Landolt, Maria Sorgo, Felix Steger, Horst Steinmann, Marco Fritschi, Lea Jacot und Nadine Brändli