Nein zur Traglufthalle

Nein zur CO2-Schleuder am 20. Oktober

Am 20. Oktober stimmen wir über den Bau einer Traglufthalle über dem Geisi-Freibad ab. Dieses Projekt ist nicht nur eine politische Zwängerei, sondern auch ein Affront gegen alle klimapolitischen Bemühungen.

Die Traglufthalle wird ein Mehrfaches an Heizenergie benötigen wie ein richtiges Hallenbad und so auch den CO2-Ausstoss unnötig steigern. Zudem verstösst das Projekt bezüglich Beheizung gegen die Vorgaben des Kantons: Eigentlich dürften Traglufthallen nur mit Energie aus nachwachsenden Quellen beheizt werden. In Winterthur plant man aber dafür Fernwärme einzusetzen, die im Winter zu grossen Teilen mit Erdgas erzeugt wird. Diesem Umstand will man mit dem Zukauf von Biogaszertifikaten entgegnen – eine Art moderner Ablasshandel, der einer Energiestadt wie Winterthur unwürdig ist.

Am 20. Oktober haben wir es in der Hand dieses Projekt abzulehnen und den Weg freizumachen für eine gescheitere Lösung: Ein modernes Hallenbad, das neben den sportlichen Anliegen auch den Anforderungen an eine gesunde Umwelt Rechnung trägt. Dieses Anliegen unterstützen die Parteien Grüne, SP, AL und SVP sowie der Quartierverein Wohnliches Geiselweid.

Das Abstimmungskomitee "Nein zur aufgeblasenen Energieschleuder" bittet um finanzielle Unterstützung, damit es die Werbetrommel für ein «Nein» öffentlichkeitswirksam rühren kann. Wer das Komitee auch mit seinem/ihrem Namen unterstützen möchte, trägt sich einfach auf www.eusesgeisi.ch im Formular ein. Dort finden sich auch weitere Informationen.